Die
Räuber - Friedrich Schiller
Premiere:
17.12.1978
Franz
Moor, der zweitgeborene, auch durch sein Äußeres
benachteiligte Sohn des Maximilian von Moor ersinnt eine
Intrige, um seinem Bruder das Erstgeborenenrecht zu nehmen. Karl
hat von Leipzig aus an seinen Vater einen Brief geschrieben, in
dem er sein lockeres, allerdings harmloses Studentenleben
bereut. Franz ersetzt den Brief durch ein angebliches Schreiben
eines Dritten, das Karl als Verführer einer Frau, deren
Verlobten er im Duell getötet haben soll, und polizeilich
verfolgten Banditen darstellt. Der Vater glaubt es und bittet
Franz, Karl zur Rede zu stellen. Dieser schreibt – angeblich
vom Vater beauftragt – einen Brief, der den Bruch bedeutet.
Karl ist zerschmettert und beschließt, nun wirklich der Räuberhauptmann
zu werden, für den er gehalten wird; wie ein zweiter Robin Hood
tritt er mit seinen Leuten in den Wäldern als Rächer der
Unterdrückten auf, wobei einige seiner Männer, allen voran
Spiegelberg, keinerlei Idealismus, sondern reine Raub- und
Mordlust an den Tag legen. Karls tragische Position verschärft
sich, als er seinen Freund Roller rettet und dafür eine Stadt
in Brand setzt, so dass Unschuldige, auch Kinder und Greise, ums
Leben kommen. Er will das Räuberdasein lassen, doch schwört er
seiner Bande Treue und begibt sich zum väterlichen Schloss, um
den Vater und Amalia, seine Verlobte, noch einmal zu sehen.
Mittlerweile regiert dort sein Bruder Franz; der Vater ist im
Hungerturm, nur Amalia entzieht sich seiner Annäherung. Karl
verkleidet sich und tritt ins Schloss, aber Franz erkennt ihn
und fürchtet um sein Leben. Als Karls Räuber das Schloss stürmen,
begeht er Selbstmord. Nun entdeckt Karl die Ränke des Bruders,
befreit den Vater aus dem Turm, dieser stirbt jedoch, als Karl
seinen wirklichen Lebenswandel offenbart. Amalia erkennt ihn,
ist von seiner tragischen Schuld entsetzt und sehnt sich nach
dem Tod; Karl, durch seinen Treueeid an seine Leute gebunden,
muss sie töten und lässt sich schließlich durch einen
notleidenden Tagelöhner an die Behörden ausliefern, um diesem
durch die ausgesetzte Belohnung ein besseres Leben zu ermöglichen.
| Darsteller: |
Alois Strempel |
"Alter
Moor" |
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Matthias Fuchs |
"Karl
Moor" |
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Jürgen Prochnow |
"Franz
Moor" |
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Charlotte
Schwab |
"Amalia
von Edelreich" |
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Edgar M. Böhlke |
"Spiegelberg" |
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Kees Campfens |
"Schweizer" |
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Ernst Stötzner |
"Grimm" |
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Martin Pawlowsky |
"Razmann" |
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Peter Cieslinski |
"Schufterle" |
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Dieter Wernecke |
"Roller" |
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René Ramser |
"Kosinsky" |
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Peter Harting |
"Schwarz" |
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Dieter Traier |
"Hermann" |
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Dieter Wernecke |
"Daniel" |
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E. Manfred |
"Pastor
Moser" |
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Peter Hommen |
ein Pater |
| Regie: |
Peter Löscher |
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| Kostüme: |
Ilse Welter |
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