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Salon vor der Französische
Revolution/Bunker nach dem dritten Weltkrieg lautet Heiner
Müllers Szenenbeschreibung zu Quartett, die den schneidenden Dialog
zwischen Valmont und Merteuil in eine vage Zeit zwischen Guillotine und
Weltuntergang versetzt. Man wartet – nicht ohne Galgenhumor - auf den
Messias, wie man auf Godot wartet, und vom Glauben ist nicht mehr
geblieben, als ferne Erinnerungen an das, was einst Erlösung genannt
wurde. Ein kunstvolles Machtspiel in Worten als Zeitvertreib. In dem
jeder versucht jeden zu benutzen. Der Dialog in dem Zwei-Personen-Stück
ist allerdings weniger selbstverständlich als es auf den ersten Blick
erscheinen mag: Die Charaktere tauschen nahtlos und unerwartet die
Rollen.
Text: Heiner Müller
Rezitation: Charlotte Schwab und Thomas Sarbacher
Musik: parnassi musici, Margaret MacDuffi - Violine, Matthias Fischer – Violine, Stephan
Schrader – Violoncello, und Martin Lutz - Cembalo. Französische
Barockmusik u.a. von Lully, Couperin, Leclair und Boismoitier
Regie: Peter Schenk, Arbeitnehmerkammer Bremen
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Im
Rahmen der Reihe "Lesen im Museum" hat Charlotte Schwab am 12.
Juni im Mathematikum Gießen unter dem Motto: "... aber makaber!
Ungewöhnliche Geschichten" zwei Texte von Roald Dahl zum Besten
gegeben. Knapp 130 Gäste konnten sich an diesem Abend von Charlottes
einzigartiger Stimme und Rezitationskunst überzeugen. Angefangen mit der
Geschichte "Gelee Royale" ging es nach der Pause und unzähligen
erfüllten Autogrammwünschen weiter mit "Mrs Bixby", die sie
beide mit großer Hingabe vor den Augen der Zuhörer zum Leben erweckte.
Wer die Geschichten selbst lesen möchte, kann dies in dem Buch
"Küsschen, Küsschen" jederzeit tun. Unter folgendem Link gibt
es einen Artikel aus der Gießener Allgemeinen.
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