Kabale
und Liebe - Friedrich Schiller
Premiere: 11.12.1977
Ferdinand
von Walter, der Sohn eines einflussreichen Adligen an einem
deutschen Fürstenhof, liebt Luise, die Tochter des Musikers
Miller. Beide Väter sind gegen diese Verbindung über die
Standesunterschiede hinweg, und auch Luise ist von Skrupeln
geplagt, während Ferdinand immer heftiger um sie wirbt und sie
zur Flucht mit ihm ermuntert, was ihr aber ihr Gewissen nicht
erlaubt; der enthusiastische Ferdinand hat dadurch Zweifel an
ihrer Liebe. Um das Zusammenkommen der beiden zu vermeiden und
den Plan einer Heirat Ferdinands mit Lady Milford, einer am Fürstenhof
etablierten Adligen voranzutreiben, klügeln von Walter und sein
Sekretär Wurm eine Intrige aus: Die Eltern Luises geraten –
angeblich wegen Majestätsbeleidigung – in Haft; Wurm erklärt
Luise, dass sie hingerichtet werden, wenn sie dies nicht durch
einen von ihm diktierten Liebesbrief an den Hofmarschall von
Kalb verhindert. Sie muss einen Eid leisten, dass sie gegenüber
jedermann diesen Brief als freiwillig geschrieben ausgeben wird.
Ferdinand bekommt den Brief zu lesen und ist verletzt und
verzweifelt. Blind vor Wut sinnt er darauf, sich an Luise zu rächen.
Diese will sich durch den Freitod vom Eid befreien, um sterbend
Ferdinand die Wahrheit sagen zu können, doch verhindert der
Vater dies, indem er es als Treuebruch ihm gegenüber
bezeichnet. So muss Luise auf Ferdinands Anklagen schweigen.
Erst durch die Tat Ferdinands, der Luise und sich selbst
vergiftet, wird sie der Schweigepflicht ledig. Sterbend vergibt
sie Ferdinand, der – ebenfalls in den letzten Atemzügen –
seinem eigenen Vater vergeben kann.
| Darsteller: |
Edgar Walther |
Präsident von
Walter |
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Peter
Simonischek |
Ferdinand (sein
Sohn, Major) |
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Franz Kollasch |
Hofmarschall von
Kalb |
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Veronika Bayer |
Lady Milford |
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Reinhart Firchow |
Wurm
(Haussekretär) |
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Alois Strempel |
Miller
(Stadtmusikant) |
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Jenny Lattermann |
dessen Frau |
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Charlotte
Schwab |
Luise
(dessen Tochter) |
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Heinrich Ortmayr/Werner
Meyer |
Sophie
(Kammerjungfer der Lady) |
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Frédéric de
Luxe |
ein Bedienter |
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Düsseldorfer
Bürger |
Hofgesellschaft |
| Regie: |
Roland Schäfer |
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| Bühnenbild: |
Franz
Koppendorfer |
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| Kostüme: |
Astrid Kirsten |
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| Dramaturgie: |
Joachim
Johannsen |
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| Regie-Assistent: |
Beat Hodel |
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Musikalische
Einrichtung:
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Reinhart Firchow
u. Gerhard Keuenhof |
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| Inspizient: |
Georg Werner |
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| Souffleuse: |
Brigitte Seif |
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