| Das
Haus der Schwestern
„Das
Haus der Schwestern“ wurde von der bekannten Buchautorin
Charlotte Link geschrieben. Der Roman handelt zunächst von einem
Ehepaar, das zu Weihnachten einen Urlaub nach Yorkshire machen
will, um mit dieser Reise ihre am Ende stehende Ehe zu retten.
Während eines heftigen Wintersturms schneien die beiden in dem
gemieteten Farmhaus ein, womit das Juristenpaar völlig von der Außenwelt
abgeschnitten wird. Durch Zufall stößt Barbara auf die
Lebensgeschichte der Frau, Frances Gray, die früher in ‚Westhill’
gelebt und all ihre wichtigen und schlimmen Erlebnisse zu Papier
gebracht hat.
Während Ralph, Barbaras Mann sich auf den Weg ins Dorf macht, um
nach einigen Tagen mit reichlich wenig Lebensmitteln einkaufen
will, vertieft sich die Anwältin aus Deutschland immer mehr in
diese Geschichte und entdeckt einige Gemeinsamkeiten zwischen ihr
und Frances Gray, was sie nur noch mehr in den Bann des Buches
zieht. Fasziniert verfolgt sie den Weg der Frau durch Kriege und
Krisen. Sie erfährt von der lebenslangen, unglücklichen Liebe zu
John Leigh, ihrer egoistischen, naiven und hysterischen Schwester
Victoria sowie viele weitere interessante und mitreißende Dinge.
Charlotte Schwab spielt im späteren Teil der Erzählung die Rolle
der Victoria, die zum Unglück ihrer Schwester vor vielen Jahren
ihre Liebe John Leigh geheiratet hatte und ewig der zierliche zu
beschützende Liebling ihrer Eltern war.
Doch der Krieg treibt einen weiteren Keil zwischen John und
Victoria. Er greift zum Alkohol, was die sensible Victoria nicht
mehr zu ertragen weiß, flüchtet deshalb ständig in ihr
Elternhaus und gibt ihren Mann letztendlich für eine junge Französin
frei, die als Flüchtling Unterschlupf bei Familie Gray gesucht
hat.
Tief getroffen von dem Verlust, zieht sie zurück nach Westhill.
Nach kurzer Zeit erfährt sie, dass John und seine neue Frau ein
Kind bekommen, was sie sich über all die Jahre sehnsüchtig gewünscht
hat. Ein weiterer Tiefschlag in ihrem Leben und noch lange nicht
der letzte.
Die Nichte von Frances und Victoria, die Tochter ihres Bruders
Georg, sucht ebenfalls auf der Westhill Farm Arbeit, da sie in
London nach Kriegsende nicht bleiben konnte. Eines Tages findet
diese wenige Meter ab von der Farm einen deutschen Soldaten, der
durch eine Schusswunde nur noch kurze Zeit zu leben hat. Doch die
Schwestern nehmen eine Operation vor, die den Spion am Leben erhält.
Victoria versucht ihm während seines Aufenthalts ständig schöne
Augen zu machen, was Peter allerdings völlig kalt lässt.
Als sie keinen weiteren Sinn mehr in ihrem Leben sieht, da sie die
wirkliche Wahrheit über Frances und John erfährt, nämlich dass
beide über all die Jahre hinweg während Victorias Ehe ein Verhältnis
hatten, beschließt sie zur Polizei zu gehen um dort preiszugeben,
dass sich im Hause Gray ein deutscher Spion befindet. Doch bevor
Victoria das Haus verlassen kann, erschießt Frances ihre eigene
Schwester auf der Türschwelle.
Das tragische Ende einer mitreißenden Geschichte … vergraben im
Moor …

Foto
(c) ZDF
| Darsteller: |
Christine Reinhart |
"Barbara" |
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Harald Krassnitzer |
"Ralph" |
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Gudrun Landgrebe
Anne Brendler |
"Frances Gray" |
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Charlotte
Schwab
Claudia Mehnert |
"Victoria
Gray" |
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Max Tidorf |
"John Leigh" |
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Barbara Schroth |
"Laura" |
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u. a. |
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| Regie: |
Rolf von Sydow |
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| Buch: |
Charlotte Link |
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| Musik: |
Tamás Kahane |
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